Die Einsicht über die zentrale Bedeutung der Führungs- und Unternehmenskultur gewinnt im Managementdenken deutlich an Boden, jedoch macht sie um das Managementhandeln im Unternehmensalltag immer noch einen großen Bogen. Der Frage, warum das so ist, und worauf Unternehmen ihren Fokus richten sollten, gehe ich in dem Blog nach.
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Montag, 15. Juli 2019
Freitag, 24. August 2018
Vorbildrolle im Change Prozess
Zeitschrift Changement! 06/2018, S. 55.
Ausführliche Darstellung im Buch:
Kulturveränderung im Unternehmen - Die verborgene Führungsdisziplin S. 312ff.
Ausführliche Darstellung im Buch:
Kulturveränderung im Unternehmen - Die verborgene Führungsdisziplin S. 312ff.
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Klaus Eckrich,
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Dienstag, 10. Juli 2018
Die Weichen Erfolgsfaktoren wirken immer. Denn "unbewusst" heißt nicht "unwirksam"
Die bekannte Eisberg-Analogie
sendet klare Botschaften: Die Weichen Faktoren bestimmen das
Unternehmensgeschehen, den Unternehmenserfolg inklusive. Aber sie sind als unbekannte
Größen unterhalb der Wasseroberfläche kaum sichtbar und entziehen sich somit unserer
Wahrnehmung. Sie erscheinen schwer greifbar, mithin überfordern sie die Manager.
Die Folge: Die soft facts ruhen in der Zwischenablage des Unbewussten.
Ob wir es als Führungskraft
wollen oder nicht: Unbewusst heißt nicht unwirksam! Das Ignorieren von weichen Einflussfaktoren
auf den Erfolg, nur weil uns diese suspekt vorkommen, wäre die schlechteste
aller Lösungen. Wer die soft facts dem Unbewussten – und deren Wirkung somit dem
Zufall – überlässt, verzichtet auf wertvolle Steuerungsmöglichkeiten. Es sei
denn, er hat einfach nur Glück, wenn die ungesteuerte Dynamik aus Werten,
Einstellungen, Konflikten oder Gefühlen zufällig auch den Erfolg in seinem
Verantwortungsbereich stärkt.
Führungserfolg auf
Führungsleistung aufbauen, statt auf Zufall heißt, sich aktiv mit der
Unternehmenskultur auseinander zu setzen. Food for brain findet sich dazu in der
Roadmap zur Kulturveränderung. In der Kurzfassung S.63 - 73. Wer es genauer
wissen und richtig im Thema arbeiten will, wird auf den folgenden S. 75ff.
fündig.
Infos zur Roadmap: https://www.loquenz.de/buecher/kulturveraenderung-im-unternehmen/
Infos zum
Buch: http://amzn.to/2HEF9MQ
Mittwoch, 9. Mai 2018
„Unbewusste Inkompetenz“ – welche Rolle spielt sie im Kulturwandel?
Das Thema
Kulturwandel schafft es immer wieder in die Schlagzeilen, nicht zuletzt weil
Top Manager die Misserfolgsfaktoren unterschätzen, die ihnen zu schaffen machen
und sie zuweilen auch schlecht aussehen lassen.
In der Psychologie stellt die Stufe der unbewussten Inkompetenz die erste von vier Lernstufen dar.
Bei den Anforderungen des
Kulturwandels zeigen viele Manager im doppeltem Sinn Kompetenzlücken. Zum
verfügen sie über (un-)gesundes Halbwissen, wenn es um die Gestaltung der
Unternehmenskultur geht. Zum anderen sind sie sich der Lücken in ihrer
Wahrnehmung der Kultur erst gar nicht bewusst, d.h. sie wissen nicht, was sie
nicht wissen.
Daraus entsteht für das
Unternehmen eine gefährliche Situation. Sofern das Management auf der Stufe der
unbewussten Inkompetenz verharrt, legt sich Kulturblindheit wie ein Schleier
über alle Ebenen und Funktionsbereiche des
Unternehmens. Wenn die Situation eintritt, in der Wettwerber mit einer
effektiveren Unternehmenskultur vorbeiziehen, passiert folgendes: Die Ursache
für den Misserfolg wird nicht in der eigenen Inkompetenz gesucht, sondern bei
anderen, bevorzugt bei den Mitarbeitern, den Kunden, bei den Kapitalgebern oder
bei der Politik.
Was ist zu tun, um unbewusste Inkompetenz abzubauen,
mit der Chance, das Kulturkonzept im gewinnbringend Unternehmen zu nutzen?
Sehen Sie das ausführliche Interview zum Kulturwandel als Erfolgsfaktor im Blog des DIM:
https://www.marketinginstitut.biz/blog/kulturveraenderung-im-unternehmen-interview/
Eine tiefe Analyse von Kulturentwicklungsprozessen, wobei
vor allem die Rolle der Führungskräfte beleuchtet wird, finden Sie im Buch zur
Kulturveränderung:
und
http://www.vahlen.de/productview.aspx?product=17774368&medium=print
Donnerstag, 29. März 2018
Wie wird Unternehmenskultur sichtbar?
Auszug aus dem Interview mit dem DIM (Deutsches Institut für Marketing)
DIM:
Herr Eckrich, Wie wird Unternehmenskultur sichtbar?
You dont' feel it unless you
jump” macht
deutlich, warum manche Manager die Unternehmenskultur sogar als Mysterium
erleben: Kultur ist eine starke aber eben im Verborgenen wirkende Kraft.
Wer als Manager die Kultur sichtbar machen will, geht am
besten in drei Schritten vor:
Wichtig ist, die Kultur als impliziten
Wirkungsmechanismus in jedweder Organisation anzuerkennen, auch wenn die
meisten Organisationsmitglieder dafür keine Antennen haben. Wie bei der Raumtemperatur
merkt man nichts davon, solange sie bei angenehmen 21 - 22° liegt. Die
Wahrnehmung ändert sich jedoch, wenn die Temperatur unter 21° fällt oder über
22° steigt. Auf die Unternehmenskultur übertragen heißt dies: Man spürt die
Kultur erst, wenn Mitarbeiter aneinander vorbei arbeiten, Konflikte entstehen,
Kunden häufiger reklamieren oder Terminvorgaben gerissen werden.
Der zweite Schritt besteht darin, die Steuerungsgrößen
der Unternehmenskultur zu identifizieren. Kultur kann als Zwiebel mit drei
Schichten, bestehend aus Verhaltensweisen, Einstellungen und Werten dargestellt
werden. In dieser Metapher steht die Schale als Sinnbild für das Verhalten. Die
Schale befindet sich außen und ist deshalb gut sichtbar. Wenn wir die Zwiebel
aufschneiden, entdecken wir Schicht für Schicht, dass sich unter der Oberfläche
noch mehr verbirgt, z.B. die Einstellungen. Schließlich stoßen wir zum Kern der
Sache, den Werten, vor. Einstellungen und Werte sind in der Tat mit bloßem Auge
nicht erkennbar. Aber wir können uns – in Analogie zum Aufschneiden der Zwiebel
– mit den tiefer liegenden Schichten gedanklich auseinandersetzen und damit
greifbar machen.
Der dritte Schritt besteht schließlich aus der Arbeit
mit den identifizierten Steuerungsgrößen der Kultur. Das Verhalten kann
beispielsweise durch Beobachtung beschrieben werden. Einstellungen und Werte
werden durch Befragungen oder Selbstreflektion erkennbar.
Sehen Sie das ausführliche Interview im Blog des DIM (02/2018):
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